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Videoaufnahme der Fotoprobe am 24.04.09 | Kamera & Schnitt: Walter Bickmann. © TanzForumBerlin Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.
Angelin Preljocaj: Schneewittchen
Vorstellungen:
07., 28. Mai 2010, 19.30 Uhr
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstraße 35
10627 Berlin
www.staatsballett-berlin.de
Choreographie und Inszenierung: Angelin Preljocaj
Musik: Gustav Mahler (elektroakustische Ergänzung von 79D)
Kostüme: Jean Paul Gaultier
Bühnenbild: Thierry Leproust
Es tanzen: Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin
Koproduktion: Staatsballett Berlin | Ballet Preljocaj (Aix-en-Provence)
Angelin Preljocaj hat ein großes romantisches Ballett choreographiert und zugleich eine zeitgenössische Féerie erschaffen: SCHNEEWITTCHEN. Mit den Mitteln des Tanzes und den unverwechselbaren Motiven des Märchens der Brüder Grimm will der französische Choreograph die Phantasie der kleineren und großen Zuschauer beflügeln: „Es ist nicht der Mythos oder die Legende von Schneewittchen, es ist Schneewittchen selbst. Es ist tatsächlich ihre Geschichte, bezaubernd und voller Magie ...“
Der Star unter den Choreographen der französischen Avantgarde gibt dem zeitgenössischen Tanzschaffen seit vielen Jahren wesentliche Impulse, die sich längst international bemerkbar gemacht haben. SCHNEEWITTCHEN, eine Koproduktion zwischen dem Ballet Preljocaj und dem Staatsballett Berlin, erlebte im September 2008 seine Uraufführung im französischen Aix-en- Provence und machte bereits auf Festivals in ganz Europa Furore. Mit den Tänzerinnen und Tänzern des Staatsballetts Berlin studiert Angelin Preljocaj seine Choreographie neu ein. Der besondere Reiz besteht für ihn unter anderem darin, dass das Ensemble vor allem im klassischen Bewegungs- vokabular geschult ist und somit eine neue Interpretation seiner modernen Bewegungssprache entstehen wird.
Mit seiner Version des Märchens sieht sich Angelin Preljocaj ausdrücklich in der Tradition der großen Ballett-Klassiker. Ganz bewusst schreibt er die enge Verbindung zwischen Märchen und Ballett fort und betont zugleich das ausgiebige Spiel mit szenischen Mitteln, die er „nach Art einer Féerie“ zu einem lebendigen Bestandteil seiner Inszenierung werden lässt.
Musikalische Grundlage bilden Kompositionen von Gustav Mahler, in denen Angelin Preljocaj die Atmosphäre des Waldes zu spüren glaubt, und in die sich nach seiner Auffassung die Motive des Märchens, wie die sieben Zwerge oder die böse Stiefmutter, hineininterpretieren lassen. Ergänzt um elektro- akustische Klänge geht es ihm um die Stimmung, in der das Geheimnis Schneewittchens, einer jungen Frau, spürbar werden soll. Die opulente Szenerie hat ihm der Bühnenbildner Thierry Leproust erschaffen, die passenden Kostüme niemand geringerer als der berühmte Modeschöpfer Jean Paul Gaultier.