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Videoaufnahme der Generalproben am 08.01.09 | Kamera & Schnitt: Walter Bickmann. © TanzForumBerlin Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.
08. (Uraufführung) und 09. Januar 2009, 20.30 Uhr
Sophiensaele | Hochzeitssaal
Sophienstraße 18
10178 Berlin
Karten: 030 - 283 52 66
www.sophiensaele.com
www.tanztage.de
Gintersdorfer / Klaßen: Logobi
Choreographie: Monika Gintersdorfer in Zusammenarbeit mit Gotta Depri
Performance: Gotta Depri, Hauke Heumann
Produktion: Knut Klaßen
Kostüme: Abdoulaye Kone alias Bobwear
In Logobi demonstriert Gotta Depri traditionelle Tanzformen, verlangsamt, dekonstruiert sie für ein nicht eingeweihtes, deutsches Publikum und setzt sie in Beziehung zu den modernen, populären urbanen Tänzen der westafrikanischen Metropole Abidjan. Er erklärt z.B. wie der traditionelle Tanz Mapouka für die Pornoindustrie vermarktbar wurde oder warum der moderne Straßentanz Logobi in seiner gestischen Ausdruckskraft dem Regentanz aus dem Dorf näher ist als dem europäischen zeitgenössischen Tanz.
Meierkord / Kim: District
Choreographie / Tanz: Lena Meierkord, Hyoung-Min Kim
Musik: Alessio Castellacci
Licht: Benjamin Schälike
Kostüme: Lena Meierkord, Hyoung-Min Kim
Bühnenbild: Lena Meierkord, Hyoung-Min Kim
In Koproduktion mit Tanztage Berlin.
„Han“ bezeichnet ein kulturelles, kollektives Gefühl der Unterdrückung in Korea, hervorgerufen durch seine lange Geschichte der Besatzung, Teilung und Trennung. Den „Han“-Zusand finden wir in koreanischen Filmen wieder, die sich durch extreme Gewalt, Aggression und die Stummheit ihrer Hauptfiguren auszeichnen.
Wir interessieren uns für das Verhältnis zwischen dem sog. „Han“ und Zuständen extremer Gewalt.