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Videoaufnahme der Generalprobe am 30.10.08 | Kamera: D. Kolde, Schnitt: W. Bickmann. © TanzForumBerlin Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.
Walter Bickmann: Protect me from what I want
Wiederaufnahme: 24., 25., 26. und 27. September 2009, jeweils um 20.30 Uhr
Dock 11
Kastanienallee 79
10435 Berlin
Karten: 030 - 448 12 22
ticket@dock11-berlin.de
www.dock11-berlin.de
Gastspiel: 15. August 2009 Ahrenshoop (Lange Nacht der Kunst)
www.kuenstlerhaus-lukas.de
Gastspiel: 16. & 17. Oktober 2009 Festspielhaus St. Pölten, Österreich
www.festspielhaus.at
Konzept: Walter Bickmann
Choreographie & Tanz: Erol Alexandrov, Walter Bickmann, Chandana M. Hörmann, Lydia Klement
Video: Walter Bickmann, Doris Kolde
Sound: Sven Holly Nullmeyer
Licht: Asier Solana Arce
Die Premiere 2008 wurde finanziert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
In Koproduktion mit schloss bröllin e.V. und Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop.
Produziert im und unterstützt von DOCK 11 Berlin.
An der Schnittstelle von Darstellender und Bildender Kunst untersucht der Choreograph und Videokünstler Walter Bickmann in „Protect me from what I want“ die Mechanismen von Sucht, Sehnsucht, Begierde und Kontrolle. Die Reflexion gesellschaftlicher Prozesse und individueller Verhaltensformen zwischen Rausch und Ernüchterung bilden den Ausgangspunkt dieser Fusion aus Videokunst und Tanzperformance.
Presse: ... die Projektionen entfalten zusammen mit dem Tänzerischen eine derart suggestive Kraft, dass von der ersten Minute an eine starke Sogwirkung vom Geschehen ausgeht... vor der Leinwand begeben sich die Tänzer in ein Wechselspiel aus Transgression und Kontrolle. Verzerrte Bewegungsabläufe, manische Gesten oder auch mal harter Bodenkontakt... Mit „Protect me from what I want“ ist Walter Bickmann ein sehenswerter Dialog zwischen Video und Tanz gelungen.
Annett Jaensch, Tanzpresse.de 12.11.08
Mit seinen mal im Theater, dann wieder im Rahmen von Ausstellungen präsentierten Arbeiten zwischen Performance und Video ist der Choreograf und Filmer Walter Bickmann in Berlin eher ein Einzelgänger. Als Tänzer mit klassischer Ausbildung hat er seine Vorliebe für Grenzgänge früh entdeckt. Damals wechselte er aus Engagements als Balletttänzer u.a. an der Wiener Staatsoper kurzerhand zu Johan Kresnik an die Berliner Volksbühne. In eigenen Projekten zeigt Bickmann seitdem Körper und Dinge aus unerwartetem Blickwinkel und setzt sie in ein extremes Verhältnis.
Berliner Morgenpost, BerlinLive 31.10.08