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Videoaufnahme der Generalprobe am 15.10.08 | Kamera & Schnitt: Walter Bickmann. © TanzForumBerlin Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.
Frédéric Gies: Dance (Praticable)
Wiederaufnahme: 04. Dezember 2008, 21.00 Uhr
(Premiere 16. Oktober 2008)
Studio 1
Uferhallen
Uferstraße 23
D-13357 Berlin-Wedding
www.tanznachtberlin.de
Konzept und Partitur: Frédéric Gies nach einem Entwurf von Alice Chauchat
Künstlerische Assistenz: Alice Chauchat
Lichtdesign: Ruth Waldeyer
Bühnenbild: Alexander Wolff
Musik: Madonna
Publikationen: Michael Rudoph, Carsten Stabenow (milchhof:atelier)
Texte: Bojana Cvejic, Petra Sabisch, Simon Hecquet, Sabine Prokhoris, Frédéric Gies
Choreografie und Tanz: Alice Chauchat, Frédéric de Carlo, Frédéric Gies, Sarah Menger, Ulrike Melzwig, Christian Modersbach, Petra Sabisch, Isabelle Schad, Odile Seitz
„Dance (Praticable)“ - Soloversion ist eine Produktion von Frédéric Gies. „Dance (Praticable)“ - Gruppenversion ist eine Produktion von Frédéric Gies und Sophiensaele. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung durch die fabrik Potsdam im Rahmen von Tanzplan Potsdam: Artists-in-Residence.
„Dance (Praticable)“ basiert auf einer Partitur, die sowohl als Solo- und als auch als Gruppenversion interpretiert werden kann. Indem choreografische Stile auf der Grundlage von körperlichen Ursprüngen von Bewegungen zufällig sichtbar werden, hinterfragt das Stück die Begrifflichkeiten Stil und AutorInnenschaft innerhalb des choreografischen Kontexts. Die Figuren erscheinen hier nicht als reproduziert oder einstudiert, sondern sie sind Nebeneffekte, die sich allein aus der Interpretation der Partitur ergeben. Die Bewegungen werden in verschiedenen Bestandteilen des Körpers initiiert (Flüssigkeiten, Organe, Skelett, etc.), so dass „Dance (Praticable)“ jenseits der choreografischen Kontexts auch eine Interpretation des Körpers selbst ist. Die Gruppenversion liefert damit neben gleichzeitigen Interpretationen der Partitur auch gleichzeitige Interpretationen verschiedener Körper.
Zur Premiere der Gruppenversion erscheint begleitend die Partitur mit zusätzlichen Texten zum Thema Choreografie und AutorInnenschaft als Arbeitsbuch, sowie als Webseite mit allen Materialien zum Herunterladen. Die Publikationen werden kostenfrei für Interpretationen zur Verfügung gestellt.
Frédéric Gies studierte Ballett und zeitgenössischen Tanz. Er arbeitete u.a. mit den Choreografinnen Daniel Larrieu und Olivia Grandville und entwickelte eigene Performances gemeinsam mit Frédéric de Carlo. 2004 Umzug nach Berlin. Eigene Produktionen u.a. „Sleeping beauties/Ultra sexy amazons“ (Tanzfabrik und ausland, Berlin), „The bitch is back under pressure (reloaded)“ (Basso, Berlin), „Dance (Praticable)“ (Tanz made in Berlin). Seit 2OO4 arbeitet er mit Isabelle Schad/Good Work Productions u.a. an der Serie „Still lives“ (Gies/Pelmus/Pocheron/Schad). Für Tanz im August 2007 entstand „The Breast Piece (Praticable)“ in Zusammenarbeit mit Alice Chauchat.