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 SHOOT JEEZ MY GOSH
Yuko Kaseki
DOCK 11
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 Der Bau
Isabelle Schad & Laurent Goldring
On Visibility and Amplifications /
HAU3 Hebbel am Ufer
 Collective Jumps
Isabelle Schad
On Visibility and Amplifications /
HAU3 Hebbel am Ufer
Neue Trailer / new trailers
 The Zelig project
Sophie Camille Brunner & Jonas Maria Droste
ada Studio
 Urban RUPTURE
Nebahat Erpolat
ada Studio
 the nearest EXIT
Parwanhe Frei und Rachel Oidtmann
ada Studio
 MONUMENT 0 - Haunted by wars (1913-2013)
Eszter Salamon
HAU2 Hebbel am Ufer
 The Future is the Time of Others
Angela Schubot und Karol Golebiowski
F40 - THEATER THIKWA
 Koko karaa – Hier da
Makiko Tominaga
F40 - THEATER THIKWA
 Uncertain States
Tanzcompagnie Rubato
Uferstudios
 AUREA
Emanuele Soavi incompany in Kollaboration mit Susanne Linke
DOCK 11
 Never The Less
Zufit Simon
DOCK 11
 Explicit Content
Sergiu Matis
OPEN SPACES #1-2015
Tanzfabrik Berlin/ Uferstudios
 o.T. (AT)
WILHELM GROENER
OPEN SPACES #1-2015
Tanzfabrik Berlin/ Uferstudios
 Edition#1: to dance
Christina Ciupke und Igor Dobričić
OPEN SPACES #1-2015
Tanzfabrik Berlin/ Aula im Milchhof
 miles mysteries
cie. toula limnaios
HALLE TANZBÜHNE BERLIN
 I LIKE TO MOVE IT
Zufit Simon
Uferstudios
 THE CLOUD: A COSMO-CHOREOGRAPHY
SXS enterprise
Sophiensaele
 FORMEN FORMEN
Julian Weber
Sophiensaele
 Death Asshole Rave Video
Jeremy Wade
HAU3 Hebbel am Ufer
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Constanza Macras | DorkyPark und Oscar Bianchi
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 VON INNEN HERAUS DRAUSSEN
MS Schrittmacher
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 STRTCH
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Sophiensaele
 Tanzwut
Anne-Mareike Hess
DOCK 11
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Su-Mi Jang & Sung-Im Her
Uferstudios
 VISIBLE UNDERCURRENT
Peter Pleyer
Sophiensaele
 Travelling to the four Corners of the Earth
Miriam Jakob
Tanzfabrik Berlin/ Uferstudios
 BACH / PASSION / JOHANNES
Laurent Chétouane
HAU1 Hebbel am Ufer
 SEQUEL FOR THE FUTURE //
a dance in 2043 / a dance in 2044

Willy Prager and Sonja Pregrad
Uferstudios
Videodokumentation
 
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Neue Trailer / new trailers
 2065 BC
Adham Hafez Company
"Return to Sender" Festival /
HAU3 Hebbel am Ufer
 Run silent, run deep
Sifiso Majola
"Return to Sender" Festival /
HAU3 Hebbel am Ufer
 Banana Republics – Here be Dragons
Boyzie Cekwana & Nina Støttrup Larsen
"Return to Sender" Festival /
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 Ene Man Negn
DESTINO Dance Company
"Return to Sender" Festival /
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 Solo for Maria
Maria Tembe / Panaibra Gabriel Canda
"Return to Sender" Festival /
HAU1 Hebbel am Ufer
TANZTAGE BERLIN 2015
 SORROW SWAG
Ligia Lewis
TANZTAGE / Sophiensaele
 AN ORGANIZATIONAL STUDY, THAT'S MY WORK
Cécile Bally
TANZTAGE / Sophiensaele
 MEET ME AS A STRANGER
Andriana Seecker + Axel "Micky" Schiffler
TANZTAGE / Sophiensaele
 FLAMING LAMBORGHINI
Vincent Riebeek
TANZTAGE / Sophiensaele
 LOS ANGELES
Noha Ramadan
TANZTAGE / Sophiensaele
 MIRA FUCHS
Melanie Jame Wolf
TANZTAGE / Sophiensaele
 GOLDEN GAME
Claire Vivianne Sobottke + Tian Rotteveel
TANZTAGE / Sophiensaele
 STEVE & SAM'S MAN POWER MIX
Sheena McGrandles + Zinzi Buchanan
TANZTAGE / Sophiensaele
 A QUEER KIND OF EVIDENCE
Martin Hansen mit Ania Nowak
TANZTAGE / Sophiensaele
 PALAIS IDÉAL
Horwitz + Hess
TANZTAGE / Sophiensaele
Events / Festivals
Tanz im August 2014:
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TANZTAGE BERLIN 2014
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TANZNACHT BERLIN 2012
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Interview vom 07.05.2011 | Video © Walter Bickmann | Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.

Interview / Laurent Chétouane

 Trailer / Laurent Chétouane: horizon(s)

horizon(s)

www.sophiensaele.com
www.laurentchetouane.com

Tanz: Anna MacRae, Sigal Zouk, Matthieu Burner
Choreographie: Laurent Chétouane
Mitarbeit: Anna Melnikova
Komposition: Leo Schmidthals
Kostüm: Sophie Reble
Licht: Stefan Riccius
Eine Produktion von Laurent Chétouane.
Koproduziert von Tanzquartier Wien, PACT Zollverein Essen und Sophiensaele Berlin.
Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und dem Fonds Darstellende Künste e.V.
Mit freundlicher Unterstützung von Institut Français – Bureau de la création artistique – Théâtre et Danse und DOCK 11, Berlin.

In den bisherigen Tanzstücken (#1 bis #4) von Laurent Chétouane wurde die Frage nach dem Präsenten und Co-Präsenten in der Bewegung gestellt. In diesem neuen Stück widmet sich Laurent Chétouane der Frage nach der künftigen Bewegung, nach dem Zukünftigen des Tanzes in all seiner Geschichtlichkeit und Potentialität.

In einer Zeit, in der jeder seine Gegenwart wie ein Besitzstück verteidigt und viele ihre Identitäten “festschrauben” wollen, ist es wichtig, die Existenz auf das “noch zu Kommende”, auf das notwendig Unbekannte hin zu öffnen und es zu verteidigen. Man muss auf die Illusion einer Einheit, auf die Nostalgie eines stabilen und endgültigen Grundes definitiv verzichten. Es geht darum zu lernen, die Beharrlichkeit des Chaos’ und seine unaufhörlichen Werdensformen innerhalb der Welt und des Denkens zu akzeptieren. In seinen Vorlesungen über das Kino spricht Deleuze darüber, dass es kein Denken über das Neue, über die Kreativität geben kann, ohne ein Denken über die Zeit und zwar ein Denken über die Zeit als nach außen gespannte Dauer und nicht als uniforme, gleichmäßige Zeit. Kreieren vollzieht sich in den Übergängen von einem Augenblick zum nächsten, in der Fortsetzung des nie gleichen Augenblicklichen. In dem Raum zwischen zwei singulären Momenten bewegt sich dann die Möglichkeit des Neuen. In den Zwischenräumen liegt die Lust an der noch kommenden Bewegung und das eigene Begehren, das man, so Lacan über Antigone, nicht aufgeben darf.

laurent chétouane wurde 1973 in soyaux/frankreich geboren und absolvierte nach einem ingenieurstudium ein studium der theaterwis- senschaft an der sorbonne und der theaterregie an der hochschule für musik und darstellende kunst in frankfurt am main. seit 2000 inszeniert er an zahlreichen großen bühnen u. a. in hamburg, münchen, weimar, köln, athen, oslo und zürich. zusätzlich setzt er seit 2006 tänzerische projekte um (tanzstück #1 - #4), die international zu gastspielen eingeladen wurden, etwa in frankreich, holland, belgien, österreich, türkei und norwegen. im herbst 2011 wird die uraufführung von „hommage an das zaudern“ in den sophiensælen stattfinden. 2008 erhielt er die wild card der ruhr.2010 und den förderpreis des landes nordrhein-westfalen für hervorragende junge künstler. momentan hat er eine gastprofessur in gießen, sowie gastdozenturen in oslo, frankfurt am main, hamburg, leipzig und bochum inne.