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DOCK 11
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Felix Mathias Ott
Tanzfabrik Berlin/ Uferstudios
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Jolanda Löllmann
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Ein TANZFONDS ERBE Projekt
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 BLIND SPOTTING
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Sophiensaele
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Tanzcompagnie Rubato
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 Eine Spekulation /
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Begüm Erciyas
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cie. toula limnaios
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Interview vom 07.05.2011 | Video © Walter Bickmann | Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.

Interview / Laurent Chétouane

 Trailer / Laurent Chétouane: horizon(s)

horizon(s)

www.sophiensaele.com
www.laurentchetouane.com

Tanz: Anna MacRae, Sigal Zouk, Matthieu Burner
Choreographie: Laurent Chétouane
Mitarbeit: Anna Melnikova
Komposition: Leo Schmidthals
Kostüm: Sophie Reble
Licht: Stefan Riccius
Eine Produktion von Laurent Chétouane.
Koproduziert von Tanzquartier Wien, PACT Zollverein Essen und Sophiensaele Berlin.
Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und dem Fonds Darstellende Künste e.V.
Mit freundlicher Unterstützung von Institut Français – Bureau de la création artistique – Théâtre et Danse und DOCK 11, Berlin.

In den bisherigen Tanzstücken (#1 bis #4) von Laurent Chétouane wurde die Frage nach dem Präsenten und Co-Präsenten in der Bewegung gestellt. In diesem neuen Stück widmet sich Laurent Chétouane der Frage nach der künftigen Bewegung, nach dem Zukünftigen des Tanzes in all seiner Geschichtlichkeit und Potentialität.

In einer Zeit, in der jeder seine Gegenwart wie ein Besitzstück verteidigt und viele ihre Identitäten “festschrauben” wollen, ist es wichtig, die Existenz auf das “noch zu Kommende”, auf das notwendig Unbekannte hin zu öffnen und es zu verteidigen. Man muss auf die Illusion einer Einheit, auf die Nostalgie eines stabilen und endgültigen Grundes definitiv verzichten. Es geht darum zu lernen, die Beharrlichkeit des Chaos’ und seine unaufhörlichen Werdensformen innerhalb der Welt und des Denkens zu akzeptieren. In seinen Vorlesungen über das Kino spricht Deleuze darüber, dass es kein Denken über das Neue, über die Kreativität geben kann, ohne ein Denken über die Zeit und zwar ein Denken über die Zeit als nach außen gespannte Dauer und nicht als uniforme, gleichmäßige Zeit. Kreieren vollzieht sich in den Übergängen von einem Augenblick zum nächsten, in der Fortsetzung des nie gleichen Augenblicklichen. In dem Raum zwischen zwei singulären Momenten bewegt sich dann die Möglichkeit des Neuen. In den Zwischenräumen liegt die Lust an der noch kommenden Bewegung und das eigene Begehren, das man, so Lacan über Antigone, nicht aufgeben darf.

laurent chétouane wurde 1973 in soyaux/frankreich geboren und absolvierte nach einem ingenieurstudium ein studium der theaterwis- senschaft an der sorbonne und der theaterregie an der hochschule für musik und darstellende kunst in frankfurt am main. seit 2000 inszeniert er an zahlreichen großen bühnen u. a. in hamburg, münchen, weimar, köln, athen, oslo und zürich. zusätzlich setzt er seit 2006 tänzerische projekte um (tanzstück #1 - #4), die international zu gastspielen eingeladen wurden, etwa in frankreich, holland, belgien, österreich, türkei und norwegen. im herbst 2011 wird die uraufführung von „hommage an das zaudern“ in den sophiensælen stattfinden. 2008 erhielt er die wild card der ruhr.2010 und den förderpreis des landes nordrhein-westfalen für hervorragende junge künstler. momentan hat er eine gastprofessur in gießen, sowie gastdozenturen in oslo, frankfurt am main, hamburg, leipzig und bochum inne.