Coming soon …
 Nach dem Ende kommt noch was
Hyoung-Min Kim
DOCK 11
Neue Trailer / new trailers …
 DER CHOREOTURG
Martin Nachbar + Jeroen Peeters
Sophiensaele
 minute papillon
cie. toula limnaios
HALLE TANZBÜHNE BERLIN
 Als wäre ein wahnsinnig schöner Gedanke dahinter
Maria Walser
ada Studio
 If you don't look up, it looks like a castle
bücking & kröger
ada Studio
 Red, coffee and fog
Nina Berclaz
ada Studio
 Seesaw
Linda Weißig
F40 - Theater Thikwa
 Körper ohne Macht
Angela Schubot
HAU1 Hebbel am Ufer
 KORINNA UND JÖRG
Laurie Young
Sophiensaele
 NEW WORK
Christina Ciupke, Nik Haffner, Mart Kangro
Open Spaces#3-2015
Tanzfabrik Berlin/ Uferstudios
 Constructing Ruins
Julian Weber
Open Spaces#3-2015
Tanzfabrik Berlin/ Uferstudios
 My shapes, your words, their grey
Philipp Gehmacher
Open Spaces#3-2015
Tanzfabrik Berlin/ Uferstudios
 ONA
Efrat Stempler und Wojtek Klemm
Festival POST- / DOCK 11
Trailer aus dem Archiv /
trailers from the archive
 GOLDEN STARS ON BLUE
Christoph Winkler
Sophiensaele
 JEWROPE
bodytalk / Polski Teatr Tanca
DOCK 11
 TITLE
Public in Private / Clément Layes
Sophiensaele
 DrawnOnward
Jeremy Wade
HAU3 Hebbel am Ufer
 Tiefsee
Clébio Oliveira
DOCK 11
 AEROBICS! − EIN BALLETT IN 3 AKTEN
Paula Rosolen
Sophiensaele
 Wiederholung und Differenz
Tanzcompagnie Rubato
Uferstudios
 THEM AND US
Jochen Roller + Yuki Kihara
Sophiensaele
 Ambulo ergo sum – Ich laufe, also bin ich
laborgras
Uferstudios
 UNFINISHING
Martin Nachbar
Sophiensaele
 TOPO
Maria Colusi, Edgardo Rudnitzky, Ayaka Azechi
DOCK 11
 becoming undone – PART I
WILHELM GROENER
Kunstquartier Bethanien
 We know what's hot where and when
Amit Jacobi
Uferstudios
 NIEMANDSZEIT
deufert&plischke
Open Spaces#2-2015
Tanzfabrik Berlin/ Uferstudios
 HERS
Nowicka / Šijaković
Ballhaus Ost
 (B)REACHING STILLNESS
Lea Moro
Sophiensaele
 Gazes that Matter
Magda Korsinsky
Ballhaus Naunynstraße
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Videodokumentation
 
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Neue Trailer / new trailers …
TANZTAGE BERLIN 2016
 STUDIO DISORDER'S LA MAISON BAROQUE
Rodrigo Garcia Alves
TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
 THIS IS A MUSICAL
Karol Tyminski
TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
 ARCHIV-ARBEIT VIII
Tümay Kılınçel + Nuray Demir
Julius-Hans-Spiegel-Zentrum zu Gast bei TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
 IDIOSYNCRASIES
Rike Flämig + Zwoisy Mears-Clarke
TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
 LOS NINJAS – MATTER OF BLOOD
Rocio Marano + Lea Kieffer
TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
 A SOUND HAS NO LEGS TO STAND ON
Jule Flierl
TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
 ARCHIV-ARBEIT VII
Sara Mikolai
Julius-Hans-Spiegel-Zentrum zu Gast bei TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
 THE DANCER OF THE FUTURE
Mirjam Sögner
TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
 AN ANIMAL WENT OUT
Kareth Schaffer
TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
 OFFERING WHAT WE DON'T HAVE TO THOSE WHO DON'T WANT IT
Ania Nowak
TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
 SHE CAME, SHE SAW, SHE SAID: MEME
Olivia Hyunsin Kim
TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
 NUEVE PUNTO OCHO
Nuria Fragoso + Bárbara Foulkes / Colectivo AM
TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
 HISTORIAS POSIBLES DEL CUERPO (2)
Anabella Pareja Robinson / Colectivo AM
TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
 SAVANNAH
António Onio + Bráulio Bandeira
TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
 DUST
Roderick George
TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
 VOX
Aline Landreau
TANZTAGE BERLIN 2016 / Sophiensaele
Events / Festivals
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 Explicit Content
Sergiu Matis
OPEN SPACES #1-2015
Tanzfabrik Berlin/ Uferstudios
 FORMEN FORMEN
Julian Weber
Sophiensaele
 Collective Jumps
Isabelle Schad
HAU2 Hebbel am Ufer
 MONUMENT 0 - Haunted by wars (1913-2013)
Eszter Salamon
HAU2 Hebbel am Ufer
 Modal Verbs
I must, I should, I may, I can, I will and I want

Jasna L. Vinovrški /
Public in Private
Uferstudios
 La Fille - Portrait eines Kindes
Christoph Winkler
Ballhaus Ost
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Interview vom 07.05.2011 | Video © Walter Bickmann | Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.

Interview / Laurent Chétouane

 Trailer / Laurent Chétouane: horizon(s)

horizon(s)

www.sophiensaele.com
www.laurentchetouane.com

Tanz: Anna MacRae, Sigal Zouk, Matthieu Burner
Choreographie: Laurent Chétouane
Mitarbeit: Anna Melnikova
Komposition: Leo Schmidthals
Kostüm: Sophie Reble
Licht: Stefan Riccius
Eine Produktion von Laurent Chétouane.
Koproduziert von Tanzquartier Wien, PACT Zollverein Essen und Sophiensaele Berlin.
Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und dem Fonds Darstellende Künste e.V.
Mit freundlicher Unterstützung von Institut Français – Bureau de la création artistique – Théâtre et Danse und DOCK 11, Berlin.

In den bisherigen Tanzstücken (#1 bis #4) von Laurent Chétouane wurde die Frage nach dem Präsenten und Co-Präsenten in der Bewegung gestellt. In diesem neuen Stück widmet sich Laurent Chétouane der Frage nach der künftigen Bewegung, nach dem Zukünftigen des Tanzes in all seiner Geschichtlichkeit und Potentialität.

In einer Zeit, in der jeder seine Gegenwart wie ein Besitzstück verteidigt und viele ihre Identitäten “festschrauben” wollen, ist es wichtig, die Existenz auf das “noch zu Kommende”, auf das notwendig Unbekannte hin zu öffnen und es zu verteidigen. Man muss auf die Illusion einer Einheit, auf die Nostalgie eines stabilen und endgültigen Grundes definitiv verzichten. Es geht darum zu lernen, die Beharrlichkeit des Chaos’ und seine unaufhörlichen Werdensformen innerhalb der Welt und des Denkens zu akzeptieren. In seinen Vorlesungen über das Kino spricht Deleuze darüber, dass es kein Denken über das Neue, über die Kreativität geben kann, ohne ein Denken über die Zeit und zwar ein Denken über die Zeit als nach außen gespannte Dauer und nicht als uniforme, gleichmäßige Zeit. Kreieren vollzieht sich in den Übergängen von einem Augenblick zum nächsten, in der Fortsetzung des nie gleichen Augenblicklichen. In dem Raum zwischen zwei singulären Momenten bewegt sich dann die Möglichkeit des Neuen. In den Zwischenräumen liegt die Lust an der noch kommenden Bewegung und das eigene Begehren, das man, so Lacan über Antigone, nicht aufgeben darf.

laurent chétouane wurde 1973 in soyaux/frankreich geboren und absolvierte nach einem ingenieurstudium ein studium der theaterwis- senschaft an der sorbonne und der theaterregie an der hochschule für musik und darstellende kunst in frankfurt am main. seit 2000 inszeniert er an zahlreichen großen bühnen u. a. in hamburg, münchen, weimar, köln, athen, oslo und zürich. zusätzlich setzt er seit 2006 tänzerische projekte um (tanzstück #1 - #4), die international zu gastspielen eingeladen wurden, etwa in frankreich, holland, belgien, österreich, türkei und norwegen. im herbst 2011 wird die uraufführung von „hommage an das zaudern“ in den sophiensælen stattfinden. 2008 erhielt er die wild card der ruhr.2010 und den förderpreis des landes nordrhein-westfalen für hervorragende junge künstler. momentan hat er eine gastprofessur in gießen, sowie gastdozenturen in oslo, frankfurt am main, hamburg, leipzig und bochum inne.